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Am 25. November veranstaltete Deutsch-Georgisches Haus zusammen mit Georgian National Academy of Education and Business GNAEB-საქართველოს განათლებისა და ბიზნესის ეროვნული აკადემია eine internationale Konferenz für die LehrerInnen aus Georgien und Deutschland.
Konferenzthemen waren:
Der Austausch erfolgreicher Praktiken der Beteiligung georgischer Schulen an internationalen Projekten am Beispiel von პატრიოტი დიასპორელი • The Patriot of Georgian Diaspora
Die Führungsrolle in der Schule;
Besonderheiten des Deutschen Bildungssystems;
Innovative Lernmethoden;
Zukünftige Kooperationspartnerschaften etc.
Insgesamt waren 25 georgische LehrerInnen in der internationalen Konferenz beteiligt, die auch Berlin im Rahmen des Projektes besuchten und erkundeten. DGH hatte Referenten aus dem deutschen Schulbereich gerufen, die das deutsche Schulsystem ehrenamtlich präsentierten.
DGH und GNAEB unterzeichneten die Absichtserklärung über die Kooperationspartnerschaft im August 2023.
Wir wünschen weiterhin gute Zusammenarbeit!
Georgische Presse über die internationale Konferenz
Am 27. September 2023 war der 30. Jahrestag nach dem Sturz georgischer Stadt Sokhumi, Abchasien, Georgien.
Das Massaker von 1993 war ein Kriegsverbrechen an der georgischen Zivilbevölkerung, was in Abchasiens Hauptstadt Sokhumi begangen wurde. Männer, Frauen und Kinder wurden auf den Straßen, in Wohnungen, Häusern und Hinterhöfen erschossen, Augenzeugenberichten zufolge wurden viele Menschen Opfer von Folter. Viele flohen aus dem Gebiet und starben unterwegs in den Kaukasischen Gebirge. Viele haben überlebt und leben weiter überall auf dieser Welt, unter anderen auch in Deutschland.
Anlässlich diesen Gedenktages hat Deutsch-Georgisches Haus e.V. am 15. September einen Kulturabend veranstaltet. „Vergessene Flüchtlinge – 30 Jahre Hoffnung“, so der Titel des Kulturabends.
Zur Unterstützung der georgischen Diaspora Organisation sind extra für diesen Abend Politiker aus Georgien eingereist. Unter dennen
🇬🇪 der Regierungsschef von autonomen Abchasiensrepublik im Exil, Herr Ruslan Abashidze
🇬🇪 der Vorsitzender des Obersten Rates der autonomen Abchasiensrepublik im Exil, Herr Jemal Gamakharia,
🇬🇪 der Vorsitzende der Abteilung für Diesporabeziehungen des georgischen Außenministeriums, Herr Mukhran Gulaghashvili. Der georgische Botschafter in Deutschland, Herr Levan Izoria, schickte eine Videobotschaft an das Publikum.
🇩🇪 Aus Hannover waren der Bürgermeister von Landeshauptstadt Hannover Herr Thomas Klapproth in Vertretung von Oberbürgermeister anwesend. Genauso die Polizeipräsidentin Frau Gwendolin von der Osten, die das Publikum begrüßt haben.
Herr Klapproth betonte die langfristige Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern und sprach auch über die Bedeutung der Durchführung ähnlicher Veranstaltungen. Dieser Emotionaler und bedeutender Abend wurde von den georgischen und ukrainischen Opernsängern begleitet, die in Deutschland tätig sind. Außerdem ist ein Opernsänger mit abchasischer Herkunft, Herr Levan Churukbaia direkt aus Georgien eingereist, der Nachfolger Auswanderer aus Mohajirzeiten von Abchasien in die Türkei. Sie sangen sowie georgische, als auch megrelische und abchasische Lieder.
Abchasiens analytisches Informationszentrum war dabei die Kooperationspartner des deutsch-Georgischen Hauses, das extra für diesen Kulturabend aus dem Archiv Videos zur Verfügung stellte und dem Publikum die Informationen über okkupiertes Abchasien, abchasische Geschichte und Sehenswürdigkeiten, sowie Deutsch-Georgische Landesbeziehungen und Informationen über den Krieg selbst gab.
Trotz die traurige Stimmung, Erinnerungen und Tränen , endete der Abend dennoch mit einem Hauch von Hoffnung. Sowohl die Organisatoren als auch die geladenen Gäste waren sich einig, dass die Veranstaltung eine traditionelle Form annehmen und jährlich in Hannover stattfinden sollte, bis Samachablo, Sokhumi, Gagra wieder zu Georgien gehören.
Das Projekt „die vergessenen Flüchtlinge - 30Jahre Hoffnung“ wurde von Region Hannover, MiSo und House of Resources gefördert. Die Spenden wurden zugunsten des Vereins „Georgische Orthodoxe Kirche in Deutschland (Hannover)" eingesammelt.
Projektleitug: Frau Nino Tsibadze
Auf Initiative von Frau Nino Tsibadze, die Gründerin und Leiterin des internationalen Bildungsprojekts „The Patriot of Georgian Diaspora“, wurde DGH e.V. am 29. April zusammen mit weiteren 20 Gründungsmitglieder gegründet.
Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur, der Volksbildung sowie des Völkerverständigungsgedankens. Damit dient er der Vertiefung der deutsch-georgischen Beziehungen.
DGH e. V. erstrebt die Aufnahme und Pflege deutsch-georgischer Freundschaftsbeziehungen. Hierzu fördert er insbesondere Studium und Pflege der georgischen Kunst, Sprache, Literatur, Musik, Tanz und Sport. Außerdem unterstützt der Verein das internationale Bildungsprojekt „The Patriot of Georgian Diaspora“ in öffentlichen Schulen.
Der DGH - Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Vereinsmitglied kann jeder werden, der das 12. Lebensjahr vollendet hat.
Auf der Gründungsversammlung wurde ein 7-köpfiger Vorstand des DGH-Vereins gewählt, darunter:
Vorstandsvorsitzender: Prof.Dr.-Ing. Gennadi Zikoridse (Dresden)
Geschäftsführender Vorstand: Dipl.-Kffr. Nino Tsibadze (Hannover)
Kassenwart: Dr.-Ing. Malkhaz Aitsuradze (Freiberg)
Weitere Vorstandsmitglieder sind:
Dr.-Ing. George Mtchedlishvili (Hannover),
Dipl.Jur. AnaThormeier (Braunschweig),
PD.Dr.med. George Kedia (Hannover),
Kinderärztin Khatuna Ketiladze (Hannover)
Gründungsmitglieder sind hauptsächlich Eltern von den TeilnehmerInnen des internationalen Bildungsprojekts "The Patriot of Georgian Diaspora" und dessen Unterstützer aus ganzen Deutschland:
Nino Tsibadze (Hannover), Dr. George Mtchedlishvili (Hannover), Prof. Gennadi Zikoridse (Dresden), Irma Tchankoshvili (Dresden), Dr. Malkhaz Aitsuradse (Freiberg), Irina Kruglenia (Leipzig), Dr. George Kedia (Hannover), Khatuna Ketiladze (Hannover), Sopo Kacheishvili (Hannover), Lars Fischer (Hannover), Giorgi Darbaidze (Hannover), Irma Bagashvili (Hannover), Khatia Dzebisashvili (Clausthal), Dimitri Japaridze Fitz (Langenhagen), Ana Gamdlishvili (Hamburg), Teona Labadze (Berlin), Lali Tsibadze ( Riepe/Aurich), Micheil Kapanadze (Riepe/Aurich), Georg Richard Thormeier (Braunschweig), Ana Thormeier (Braunschweig), Giorgi Phochkhua (Clausthal).
Bei der Gründungsmitgliederversammlung DGH e.V. wurde Eröffnungstanz Khorumi präsentiert (Video)







